Flugsport Bonn | Fluglehrer-Lehrgang 2018
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Fluglehrer-Lehrgang 2018

Du möchtest Fluglehrer werden, deinen Horizont erweitern und dabei Deine Fähigkeiten auf ein höheres Niveau heben? Dann ist unser Fluglehrerlehrgang genau das Richtige für Dich. Die Ultraleicht Flugschule Hannover führt gemeinsam mit dem DAeC vom 18.5. bis 29.5.2018 wieder einen UL-Fluglehrerlehrgang für Inhaber einer SPL bzw. PPL oder GPL durch.

 

 

 

Als einziger Lehrgang in Deutschland auf einem internationalen Verkehrsflughafen kannst Du bei uns nicht nur deine Lehrerskills ausprägen – du vertiefst bei uns auch dein fliegerisches Allgemeinwissen und deine praktischen Erfahrungen mit Starts und Landungen auf einem Flughafen mit internationalem Verkehr.

 

 

Der Lehrgang hat eine Dauer von 10 Tagen, zuzüglich der theoretischen und praktischen Prüfungstage (28. + 29.5.).

Hier kannst Du den Informationsflyer herunterladen.

Eine Anmeldung ist mit dem interaktiv ausfüllbaren Anmeldeformular hier schnell gemacht.

 

 

 

Wie geht es weiter? Nach der Anmeldung steht die Auswahlprüfung vor dem Lehrgang an.

Auswahlprüfung

Die Auswahlprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Die fachlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Auswahlprüfung vor einem vom DAeC – Luftsportgeräte-Büro anerkannten Prüfungsrat innerhalb von 24 Monaten vor Antragstellung zur Teilnahme an einem Lehrgang sind:

  1. eine entsprechende unbeschränkte Erlaubnis für Luftsportgeräteführer, mit eingetragener Passagierflugberechtigung.
  2. die Berechtigung zur Ausübung des Sprechfunkdienstes (BZF oder AZF)
  3. eine praktische Tätigkeit als Luftsportgeräteführer.

Den Antrag stellen wir für dich bei einem DAeC-Prüfer deiner Wahl. Vor Stellung des Antrages zur Teilnahme an einer Auswahlprüfung müssen uns folgende Unterlagen von dir vorliegen:

  1. ein fliegerischer Lebenslauf
  2. eine Erklärung über schwebende Strafverfahren und ein Führungszeugnis gemäß § 30 des Bundeszentralregistergesetzes.

Zusätzlich müssen nachstehende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Eine Flugzeit von mindestens 150 Stunden als verantwortlicher Flugzeugführer*) auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen, einmotorigen kolbenmotorgetriebenen Landflugzeugen, Reisemotorseglern oder Segelflugzeugen nach Erteilung der jeweiligen Lizenz vor Stellung des Antrages; darin müssen
  2. mindestens 20 Stunden Flugzeit auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen nach Erteilung der UL-Lizenz und
  3. mindestens 1 Überlandflug mit einer einfachen Entfernung von 200 km mit UL enthalten sein.

*) Verantwortlicher Luftfahrzeugführer ist derjenige, welcher vom dafür bestimmten Sitz des 1. Piloten mit einer gültigen Erlaubnis (Luftfahrerschein) das Luftfahrzeug führt.

Der theoretische Teil besteht aus einer 3–stündigen schriftlichen Prüfung, in der Kenntnisse des Bewerbers in den nachfolgenden Sachgebieten überprüft werden:

  • Luftrecht
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Technik, Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Menschliches Leistungsvermögen

Der praktische Teil besteht aus einer Flugprüfung von einer Stunde Dauer.

Bestandteile der Ausbildung

Der Ausbildungslehrgang zur Erlangung des Fluglehrer – Assistentenstatus umfasst eine theoretische Ausbildung und eine praktische Flugausbildung. Die Lehrgangsdauer beträgt mindestens 10 Tage ohne Unterbrechung. Eine Zwei-Teilung in Theorie- und Praxis-Lehrgang ist statthaft.

Theoretische Ausbildung:

Die theoretische Ausbildung setzt die für UL – Piloten geforderten Kenntnisse voraus. Während des Lehrgangs werden dem Bewerber zusätzliche Kenntnisse vermittelt aus den Gebieten:

  • Pädagogik in der Flugausbildung
  • Theoretischer Flugunterricht
  • Dokumentation und Ausbildungshandbuch

Für die Ausbildung von UL – Piloten ist der Lehrstoff der Fachgebiete:

  • Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Technik, Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Flugfunk

aufzuarbeiten und so zu vertiefen, dass der Bewerber dem UL – Schüler die Zusammenhänge verständlich erklären kann. Die theoretische Ausbildung soll mindestens 60 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten umfassen. Die Flugausbildung setzt die für UL – Piloten geforderten Fähigkeiten in großer Präzision und Sicherheit voraus. Ziel der Ausbildung ist das Beherrschen des Fliegens vom Sitz des Fluglehrers und der sinngemäßen und methodisch sinnvollen Anwendung der im theoretischen Fluglehrerunterricht und der Pädagogik vermittelten Kenntnisse. Es sollen alle in den Richtlinien für die Ausbildung von UL – Piloten geforderten Flugübungen nach methodisch–didaktischen Gesichtspunkten erfolgen. Die Flugübungen sollen mit einem Fluglehrer durchgeführt werden. Wiederholungsübungen können auch mit einem zweiten Lehrgangsteilnehmer geflogen werden.

Der Umfang der Flugausbildung beträgt mindestens 6 Flugstunden zu 60 Minuten auf unterschiedlichen Ultraleichtflugzeugmustern.

 

Bestandteile der Prüfung

Die Prüfung zum Erwerb des Fluglehrer-Assistentenstatus umfasst eine theoretische Prüfung und eine Flugprüfung.

Theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung und evtl. einer mündlichen Prüfung, sowie einer Lehrprobe. In der theoretischen Prüfung hat der Bewerber nachzuweisen, dass er die Themen Luftrecht, Navigation, … beherrscht. Der Nachweis der Lehrbefähigung ist durch Ausarbeitung und Durchführung einer Lehrprobe zu erbringen.

Flugprüfung

Die Flugprüfung ist mit einem ULF – Muster durchzuführen, das während der Fluglehrer – Assistenten Ausbildung verwendet wurde. Der Bewerber hat vom Fluglehrersitz aus die Tätigkeit des Fluglehrers auszuüben. Der Prüfungsflug ist mit einem Mitglied des Prüfungsrates durchzuführen, der auf dem Schülersitz tätig ist. Im Rahmen des Prüfungsfluges ist das sichere und präzise Beherrschen der in den Richtlinien zur Ausbildung von UL Piloten geforderten Flugübungen nachzuweisen. Durch die Simulation typischer Schülerprobleme ist seine pädagogische Qualifikation zu prüfen.

Umfang der Berechtigung

Der Fluglehrer-Assistentenstatus berechtigt, unter Aufsicht des Ausbildungsleiters oder einem von ihm benannten erfahrenen Fluglehrer an einer vom DAeC – LSG–Büro zugelassenen Luftfahrerschule, zur Ausbildung oder Einweisung auf aerodynamisch gesteuerten ULF, auf denen der Assistent innerhalb der letzten 90 Tage mindestens 3 Starts und Landungen nachweisen kann.

Inhalt der Berechtigung

Während der Assistentenzeit muss der Bewerber an der Ausbildung von mindestens zwei Pilotenanwärtern beteiligt sein. Alle Ausbildungsabschnitte laut Ausbildungshandbuch müssen von ihm bei verschiedenen Flugschülern durchgeführt werden. Es ist ein Ausbildungsbuch zu führen, in dem zusätzlich zu den für ein Flugbuch geforderten Angaben die Art der Übungen mit dem Flugschüler sowie besondere Bemerkungen hervorgehen. Unter Vorlage des Ausbildungsbuches stellt der Bewerber den Antrag auf Eintrag der Lehrberechtigung in seinen Luftsportgeräteführerschein.